Projekte vom Architektenbuero Leinhaeupl und Neuber

architektur und kunst e.v. landshut

neubau gymnasium ergolding

 

 

 

Mittwoch 20.06.2011, um 20 Uhr
kleines theater – KAMMERSPIELE LANDSHUT
Bauhofstraße 1, 84028 Landshut

Robert Hösle, Behnisch Architekten, Stuttgart

Markus Neuber, Architekturbüro Leinhäupl + Neuber, Landshut

Eintritt für Nichtmitglieder: 4 EUR

www.behnisch.com

www.leinhaeupl-neuber.de

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“Meilenstein im Leben eines Gebäudes”

Bei der Grundsteinlegung: (v.l.) Christian Zehntner (kreiseigener Hochbau), Architekt Robert Hösle, Landrat Josef Eppeneder, Regierungspräsident Heinz Grunwald und Architekt Peter Leinhäupl.

Grundsteinlegung für neues Gymnasium des Landkreises – Rohbau bis Dezember fertig
Ergebnisse von buchstäblich grundlegender Bedeutung erfordern natürlich grundsätzliche und bedeutungsschwangere Bemerkungen. Dass die Grundsteinlegung für das neue Gymnasium des Landkreises im Markt Ergolding ein derart einschneidendes Ereignis war, brachten die Festredner am Mittwochvormittag durch wohlfeile Worte zum Ausdruck: Landrat Josef Eppeneder sprach von einem „ganz wichtigen Kapitel Heimatgeschichte“. Regierungspräsident Heinz Grunwald würdigte ein „neues Kapitel im Buch der Bildungsregion“. Architekt Robert Hösle bezeichnete die gestrige Grundsteinlegung als „Meilenstein im Leben eines Hauses“. Der Bedeutung des Anlasses angemessen war auch der äußerliche Rahmen für das feierliche Zeremoniell, das bei strahlendem Sonnenschein und weißblauem Himmel am Rande der Großbaustelle neben dem Sozialpädagogischen Förderzentrum in Ergolding über die Bühne ging. Während nebenan die Bauarbeiter das Untergesschoss betonierten und mit der Verschalung der Kellerwände beschäftigt waren, wurde am Rednerpult „ganz schön auf den Putz gehauen“ – und das 32 Millionen Euro teure Bauvorhaben des Landkreises Landshut in den höchsten Tönen gelobt.

“Ein festes Fundament”

Nachdem mit dem Spatenstich im November der „Startschuss für dieses große, in die Zukunft der jungen Menschen in unserem Raum gerichtete Vorhaben“ gegeben wurde, setze man mit der Grundsteinlegung für „eine der größten Baumaßnahmen in der Geschichte des Landkreises Landshut“ gewissermaßen „das Siegel“ auf dieses Vorhaben, formulierte der Landrat: „Wir bauen auf einer soliden Grundlage, auf einem festen Fundament.“Mit Blick auf den Satz Euro-Münzen, die neben der Mittwochsausgabe derLandshuter Zeitung,einem Meterstab und den Plänen für das Gebäude in einer Metallkapsel symbolisch in den Grundstein eingemauert wurden, der später in der Aula seinen Platz finden soll, stellte Eppeneder fest: „Jeder Cent Investition in die Bildung ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes und der Länder der Europäischen Union. Bildung und Ausbildung der Menschen sind der eigentliche Reichtum unserer Länder.“Als oberster Bauherr attestierte der Landrat der Verwaltung und den Planern, „eine reife Leistung erbracht“ zu haben. Denn zwischen dem ersten Planungsgespräch am 30. März 2011 und dem Spatenstich lagen nur acht Monate. Noch vor Weihnachten sei dann mit der Baufeldfreimachung begonnen und über die Wintermonate ein wasserdichter Spundwand-Kasten für die Teil-Unterkellerung hergestellt worden. Im März schließlich begannen die Baumeister-Arbeiten.In diesem forschen Tempo soll es Eppeneder zufolge weitergehen, damit der sportliche Zeitplan eingehalten und der Rohbau bis zum Dezember fertiggestellt werden kann. Denn als Einzugstermin sei der Schuljahresbeginn im September 2013 fest eingeplant: „Dann verfügt der Landkreis in seiner blühenden Marktgemeinde Ergolding über ein modernes, vierzügiges Gymnasium mit einem naturwissenschaftlichen und einem sprachlichen Zweig.“ Er sei der festen Überzeugung, dass das neue Gymnasium in der Bevölkerung angenommen und „voll belegt und ausgelastet“ sein werde. Eppeneder: „Wir haben noch ein gutes Stück Weges vor uns bis zur Vollendung dieses Werkes. Gehen wir diesen Weg alle gemeinsam zügig voran wie bisher: Mit Fleiß und Kraft und Gottes Hilfe werden wir dieses große Werk zum Erfolg und in eine gute Zukunft führen.“

„Gescheit ins Zeug gelegt“

Regierungspräsident Heinz Grunwald bescheinigte dem Landkreis Landshut, mit dem Neubau einmal mehr zu zeigen, wie wichtig Schulen und Schüler seien. So sei mit dem Engagement für die Sanierung der beiden Landshuter Berufsschulen erst vor kurzem „ein Zeichen für die Bildung gesetzt“ worden. Grunwald dankte Eppeneder stellvertretend für alle Beteiligten dafür, dass mit dem Bau des neuen Gymnasiums „ein neues Kapitel im Buch der Bildungsregion“ aufgeschlagen werde und man den schulpolitischen Trend in der Region im Blick habe. Denn die Tendenz gehe weiterhin dazu, dass noch mehr Schüler eines Jahrgangs das Abitur am Gymnasium machen wollen, so der der Regierungspräsident. Die Schulabteilung seiner Behörde habe das Bauprogramm „sehr schnell bearbeitet und genehmigt“, damit der Bau zügig begonnen werden konnte. Auch weiterhin werde die Regierung, so gut es gehe, den Landkreis beim Bau des Gymnasiums unterstützen, mit dem man sich „gescheit ins Zeug gelegt“ habe. Architekt Robert Hösle unternahm mit den Gästen einen (gedanklichen) Spaziergang durch das Gebäude, dessen Markenzeichen zum einen die lange Fassade und zum anderen die Aula als „Herzstück der neuen Schule“ sein werden. Für Hösle und seine Kollegen von der Arbeitsgemeinschaft Behnisch Architekten Architekturbüro Leinhäupl und Neuber sei zwischenzeitlich ein großes Pensum der planerischen Arbeit bereits erfüllt. Was bisher nur in den Köpfen und auf dem Papier existierte, werde nun in Beton gegossen. Die Schule werde sich nicht nur in Bezug auf die Gebäudetechnik von anderen Schulen abheben, sondern „etwas Einmaliges, Herausragendes, ein neues Zuhause für die Schüler“ werden, kündigte der Planer an.Bevor Landrat Eppeneder, Regierungspräsident Grunwald, Ergoldings Bürgermeister Josef Heckner, die Architekten Robert Hösle und Peter Leinhäupl sowie Christian Zehntner vom kreiseigenen Hochbau ihres Amtes walteten und mit vereinten Kräften die Grundstein-Kapsel befüllten und einmauerten, hatten der katholische Pfarrer Anton Kopp und sein evangelischer Amtsbruder Hans-Joachim Leßmann für einen weiterhin unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten gebetet und den Dokumenten für den Grundstein den kirchlichen Segen gespendet. Die Metallkapsel untermauere den „Anspruch auf die Zukunft und die Ewigkeit“, der Grundstein stehe nicht nur für einen guten Anfang, sondern auch für Festigkeit und Stabilität, genauso wie Jesus Christus das Fundament des Glaubens sei, gab Pfarrer Kopp zu bedenken. Der Grundstein erinnere an den Schöpfer, der der Welt ein Fundament gegeben und die „letzte Macht über unser Leben“ habe, sagte Pfarrer Leßmann.

Der Landrat und der Regierungspräsident verstauen mit vereinten Kräften in der Metallkapsel die Mittwochsausgabe der Landshuter Zeitung, die Grundrisspläne für das Gymnasium, eine Sammlung von Euro-Münzen und einen Meterstab

Den kirchlichen Segen spendeten (v.r.) Pfarer Anton Kopp und Pfarrer Hans-Joachim Leßmann.

Das Untergeschoss des 32 Millionen Euro kostenden Bauvorhabens nimmt zusehends Gestalt an.

Der Landrat und der Regierungspräsident verstauen mit vereinten Kräften in der Metallkapsel die Mittwochsausgabe der Landshuter Zeitung, die Grundrisspläne für das Gymnasium, eine Sammlung von Euro-Münzen und einen Meterstab.

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Grundsteinlegung für Gymnasium

Grundsteinlegung für Gymnasium
32-Millionen-Euro-Projekt ist eine der größten Maßnahmen des LandkreisesDas neue vierzügige Gymnasium, das der Landkreis Landshut derzeit in der Marktgemeinde Ergolding errichtet und zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 fertiggestellt sein soll, nimmt unübersehbar Gestalt an. Nur etwa ein Jahr nach dem ersten Planungsgespräch und gut viereinhalb Monate nach dem ersten Spatenstich wurde am Mittwoch der Grundstein gelegt für das 32-Millionen-Euro-Projekt, eine der größten Baumaßnahmen in der Geschichte des Landkreises.„Wir bauen auf einer soliden Grundlage, auf einem festen Fundament“, stellte Landrat Josef Eppeneder vor dem obligatorischen Zeremoniell auf der Baustelle fest. Mit Blick auf die Euro-Münzen, die neben der Mittwochsausgabe der Landshuter Zeitung, einem Meterstab und den Grundrissplänen für das Gebäude in einer Metallkapsel symbolisch in den Grundstein eingemauert wurden, stellte der Landshuter Landrat fest: „Jeder Cent Investition in die Bildung ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes und der Länder der Europäischen Union. Bildung und Ausbildung der Menschen sind unser eigentlicher Reichtum.“ Regierungspräsident Heinz Grunwald würdigte ebenfalls dieses „neue Kapitel im Buch der Bildungsregion“.

 

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Architekt / Projektleiter (m/w) für anspruchsvolle Bauvorhaben gesucht

Für unser Büro in Landshut suchen wir ab sofort einen hochmotivierten Architekten / Projektleiter (m/w) im Angestelltenverhältnis, mit mind. 3 – 5 Jahren Berufserfahrung, sowie hoher fachlicher Kompetenz in der Abwicklung von Schulprojekten.

Wir erwarten von Ihnen:

  • mindestens 3-5 Jahre einschlägige Erfahrung, speziell im Bereich Schulprojekte in den LP 1-9 HOAI
  • engagiertes und selbständiges Arbeiten, hohe Verantwortung und Belastbarkeit
  • sicheres Auftreten und Organisationsfähigkeit
  • fundierte Kenntnisse in Kosten- und Zeitmanagement
  • gute CAD Kenntnisse (AutoCAD) und Kenntnisse in den üblichen Layout- und Präsentationsprogrammen (Photoshop, Illustrator, Cinema4D etc.), sowie MS-Office und AVA-Software (Bechmann) wären wünschenswert
  • selbständiges und teamorientiertes Arbeiten

Wir bieten Ihnen Teilnahme an anspruchsvollen Großprojekten in einem innovativen Unternehmen, angenehmer Arbeitsatmosphäre, persönlicher Entwicklungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven, sowie eine angemessene Bezahlung in einem sicheren Arbeitsverhältnis.

Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihres möglichen Eintrittstermins, Gehaltsvorstellung und Ihrer Kontaktdaten bevorzugt per E-Mail an:

info@leinhaeupl-neuber.de

Architekturbüro Leinhäupl+Neuber GmbH, Nahensteig 188d, 84028 Landshut

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“Auf dem Kollerparkplatz wird aufgeräumt” – Dort entstehen bis Ende 2013 fünf Häuser mit Innenhöfen und einer Tiefgarage

NUR HÄUSERGERÜSTE STEHEN NOCH auf dem Kollerparkplatz. Die hintere Hälfte der Gebäude, in denen einst Duschl-Bräu und Achmets Gemüseladen

NUR HÄUSERGERÜSTE STEHEN NOCH auf dem Kollerparkplatz. Die hintere Hälfte der Gebäude, in denen einst Duschlbräu und Achmets Gemüseladen untergebracht waren, ist bereits abgerissen, nur der Teil zur Neustadt hin steht noch. Nach Ostern werden auch diese Reste verschwinden. Ab Sommer entstehen auf dem Areal insgesamt fünf Neubauten, hautpsächlich mit Wohnungen und einem Laden. (Foto: Christine Vinçon)

Von Katrin Filler

Der Kollerparkplatz bekommt ein neues Gesicht. Seit einigen Wochen sind die Abrissarbeiten im Gang, der Parkplatz wird bekanntlich bebaut. Im Sommer geht es los: Fünf Häuser, vorwiegend mit Wohnungen, sollen auf dem Areal  zwischen Börmergasse, Neustadt und Herrngasse entstehen. Ende 2013 sollen sie fertig sein.

Es ist ein großes Projekt: Vier Maßnahmen sind geplant für fünf  Häuser mit Wohnungen und einem Laden. Das Baugebiet umfasst nicht nur den heutigen Parkplatz, sondern auch den Grund, auf dem bis vor kurzem das frühere  Duschl-Bräu und Achmets Gemüseladen standen. Beide Gebäude standen lange leer und wurden inzwischen größtenteils abgerissen. Der vordere Teil steht noch, er  wird nach Ostern fallen, sagt Architektin Barbara Koller-Fichtel. Gemeinsam mit dem Büro Leinhäupl + Neuber plant sie die Bebauung des gesamten Areals.

Die Fassaden des Neubaus werden wieder fast genauso aussehen wie  die jetzigen. Darin ist im Erdgeschoss auf rund 630 Quadratmetern ein Laden geplant. In die drei oberen Stockwerke kommen, wie bei allen anderen Häusern  auch, Wohnungen. Der hintere Teil der beiden Gebäude, zum heutigen Parkplatz hin, ist etwas niedriger. Geplant sind in den beiden Häusern 15 Wohnungen mit insgesamt 1245 Quadratmetern.

Dazu kommen noch drei Neubauten auf dem Areal des Parkplatzes: Ein Haus steht am hinteren Ende des Platzes, Richtung Herrngasse. In der Mitte entsteht ein weiteres, kleineres Haus, und auch entlang der Börmergasse wird gebaut. Dort entstehen weitere 40 Wohnungen auf insgesamt 3230 Quadratmetern. Allen Häusern sind außerdem Stellplätze zugeordnet. Sie verteilen sich auf die Tiefgarage, das Erdgeschoss der Häuser 1 und 2 sowie den Innenhof; insgesamt entstehen so 118 Parkplätze. Viele Wohnungen haben Balkon, Loggia oder Terrasse.

Mit diesem Großprojekt reagieren die Architektengemeinschaft und  der Bauträger für einen Großteil der Häuser, das „City Palais“, auf einen Trend: Baulücken sollen geschlossen werden, und immer mehr Bürger wollen in die  Stadt ziehen, doch gerade in der Innenstadt ist Wohnraum rar. Jetzt ist der recht unansehnliche Platz überplant worden und bekommt ein neues Gesicht. Architekt Peter Leinhäupl lobt die ruhige Lage mitten im Zentrum. Es werde ganz unterschiedliche Wohnungsgrößen geben. Laut Plan sind die 40 Wohnungen in den drei Häusern auf dem ehemaligen Kollerparkplatz zwischen 34 und 145 Quadratmeter groß.

Das Projekt wird also die Parkplatz-Lücke ebenso wie die  Börmergasse schließen. Letzteres ist auch eine Rückbesinnung: Dort stand früher schon die Brauerei Koller, erklärt Koller-Fichtel. Mitte der 60er Jahre wurde das Gebäude abgerissen. An der Stelle war auch die Frage der Dachgestaltung schwierig. Zuerst waren dort für das sogenannte Haus 1 mehrere kleinere Giebeldächer geplant, sagt Leinhäupl. „Wir haben kleine Modelle gebaut und sie in das Stadtmodell eingesetzt, um zu sehen, wie es aussieht.“ Gemeinsam mit Stadt und Gestaltungsbeirat habe man sich dann für eine ruhigere Dachlandschaft entschieden. „Vorher war es auch so ähnlich“, sagt Koller-Fichtel.

Das Haus 1 entlang der Börmergasse wird drei Stockwerke plus zwei Dachgeschosse umfassen. Im Erdgeschoss sind keine Wohnungen, sondern beispielsweise Stellplätze, Fahrrad- und Abfallräume untergebracht. So ist es auch im Haus 2 in der Mitte des Areals vorgesehen. Es ist ein Stockwerk niedriger und hat ein Flachdach. Es soll sich laut Koller-Fichtel zurücknehmen, um die Hofsituation zu betonen. Lediglich im Haus 3, Richtung Herrngasse, sind auch im Erdgeschoss Wohnungen. Es ist so hoch wie Haus 1. Entlang dieser drei Häuser verläuft die Innenstadt-Passage. Nachdem in jüngster Zeit bereits die Passage von der Rosengasse her neu gestaltet wurde und ein Durchgang bis zur Heilig-Geist-Kirche geplant ist, soll auch dieser Abschnitt entsprechend
genutzt werden.

Es wird zudem Gärten und Innenhöfe geben – auch in Zusammenarbeit mit den umliegenden Anwohnern. „Wir haben mit den Nachbarn gesprochen“, sagt Koller-Fichtel. Zwei Hintergebäude werden nun abgerissen, so dass Innenhöfe entstehen. Dass die einzelnen Eigentümer zu einem Gesamtkonzept gefunden haben, hat lange gedauert. Koller-Fichtel sagt: „Wir planen da seit 25 Jahren.“

Fünf Häuser mit insgesamt 55 Wohnungen werden auf dem Areal gebaut. Trotz Innenstadtlage und Lückenschluss ist viel Grün geplant.

Entlang der drei Häuser wird die Innenstadt-Passage führen. In diesen Neubauten entstehen 40 Wohnungen.

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“Mit Menschlichkeit betreuen und behandeln” – Sozialpädiatrisches Zentrum in St. Marien nach Umbau feierlich eingeweiht

Freuen sich über die gelungene Modernisierung des Sozialpädiatrischen Zentrums: Geschäftsführer Bernhard Brand, Generaloberin Hedwig Scharnagl und der Leitende Arzt des SPZ, Dr. Christian Blank

Miteinem Gottesdienst und einer Feierstunde hat am Freitag das Kinderkrankenhaus die neuen Räume des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) eingeweiht. In neun Monaten Bauzeit wurde das ehemalige Personalwohnheim zu einem freundlichen und behindertengerechten Zentrumum gestaltet. Das SPZ ist Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche zur ambulanten Behandlung zahlreicher Erkrankungen, beispielsweise von Epilepsie und ADHS. 1,3 Millionen Euro kostete der Umbau der SPZ-Räume laut Gene-raloberin M. Hedwig Scharnagl. Mit 1,9 Millionen Euro schlugen die gesamten Baumaßnahmen zu Buche. Neben Förderungen durch das Bayerische Sozialministerium und die Bayerische Landesstiftung, finanzierte die Kongregation der Solanusschwestern als Träger des Kinderkrankenhauses eine Million Euro selbst. Die Räumlichkeiten wurden vom SPZ zwar schon länger genutzt, eine Modernisierung war aber dringend notwendig, sagte Scharnagl. Dazu gehörten unter anderem die Erneuerung sämtlicher technischer Anlagen, die energetische Gebäudedämmung, der Einbau eines Aufzuges und der schalldichten Türen sowie ein barrierefreier Zugang. „Ich wünsche dem SPZ,dass die erneuerten Räume dazu dienen mögen, die uns anvertrauten Kinder und deren Eltern auf fachlich höchstem Niveau mit Herzlichkeit und Menschlichkeit zu betreuen und behandeln“, sagt Scharnagl.

16 Untersuchungs- und Behandlungszimmer, Räume für Physiotherapie und Personal sowie der Konvent der Solanusschwestern finden in den renovierten Gebäuden Platz. Circa 40 Mitarbeiter hat das SPZ laut Dr. Christian Blank, Leitender Arzt des SPZ. Er veranschaulichte in einem Vortrag die Arbeit des Zentrums und vorallem deren Wichtigkeit. Zusammengefasst steht das SPZ Kindern und Jugendlichen offen, dieProbleme in ihrer körperlichen, seelischen oder geistigen Entwicklung aufweisen. Dazu gehören laut Blank beispielsweise Sprachstörungen, Epilepsie oder Zerebralparese, aber auch Schreibabys, Frühchen und Kinder, die sexuellen Missbrauch oder andere Gewalt erleben mussten, werden behandelt.

„Es gibt bei Kindern laut Studien mittlerweile eine Verschiebung von akuten zu chronischen und von körperlichen zu psychischen Erkrankungen hin“, sagt Blank. Zehn bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen litten unter sozialpädiatrisch relevanten Krankheiten, 20 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren seien psychisch auffällig. „Heutzutage gibt es mehr zerrissene Familien, durch den Druck auf dem Arbeitsmarkt gestresste oder überforderte Eltern oder Eltern, die selbst psychische Probleme haben“, erklärte Blank. Aber auch Migrationshintergrund oder eine schlechte soziale Stellung könnten sich auf die Kinder auswirken. Und für diese Kinder und Jugendlichen sei das SPZ da. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Richtungen und einer intensiven Arbeit mit der Familie des Kindes könne viel bewegt werden. „Die neuen Räume sind insbesonders für unsere Patienten –damit sie sich wohlfühlen und wissen: Hier ist alles geordnet“, sagteBlank.

Geschäftsführer Bernhard Brand bedankte sich bei den vielen Helfern, die den schnellen Umbau ermöglicht hatten, mit Blumen und Humpen mit dem Logo von St. Marien. Zu der Einweihung waren zahlreiche Gäste gekommen, unteranderem Vertreter der Baufirmen, der Regierung und der Kirche sowie Personal des Kinderkrankenhauses und des SPZ, darunter einige Schwestern des Solanusordens. Aus der örtlichen Politik war dagegen niemand erschienen.

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Bebauung ehemaliges Kolpingareal – Neubau einer Wohanlage mit Tiefgarage Freyung 619

Bebauung ehemaliges Kolpingareal – Neubau einer Wohanlage mit Tiefgarage Freyung 619

Bebauung
ehemaliges Kolpingareal

Neubau einer  Wohnanlage mit Tiefgarage Freyung 619

Bauherr Firma
Oberhauser Oberwaltenkofen

Nachdem der Rohbau des 1.Bauabschnittes termingerecht vor
der Winterpause abgeschlossen

wurde, und auch der 2.Bauabschnitt wetterdicht ist, sind
nun sämtliche Ausbaugewerke zugange.

Die Sanitärinstallation ist im 1.Bauabschnitt nahezu beendet,
ebenso wie die Innenputzarbeiten. Auch der Estrich ist in den Obergeschossen nahezu
komplett eingebracht, so dass partiell schon die Fliesenbeläge eingebaut werden
konnten.

Derzeit wird auf Restflächen noch die  Fußbodenheizung fertiggestellt. Ferner laufen
die Vorbereitungen des Schlossers für den Einbau der Treppengeländer. Begonnen
hat auch die Montage der Dämmung Decke Tiefgarage.

Bei milderen Temperaturen sollen dann die Außenarbeiten
wieder beginnen. Hier werden die Dachdeckung im 2.Bauabschnitt, die
Sockelausbildung und die Außenputzarbeiten in Angriff genommen. Die
Abdichtungsarbeiten auf den Dachterrassen sind dann ebenfalls wieder möglich.

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Architekt/in für Wettbewerbe und Entwurfsaufgaben

Unser Büro in Landshut sucht ab sofort zur Unterstützung unseres Wettbewerbs- und Entwurfsteams einen engagierten

Architekten (m/w)

für die Bearbeitung von Wettbewerben und Entwurfsaufgaben mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung.

Sie entwickeln Konzepte kreativ und engagiert, verfügen über überdurchschnittliches entwerferisches Geschick und können Ihnen gestellte Aufgaben innovativ und graphisch ansprechend visualisieren. Die Arbeit im Team sowie die Kommunikation
mit Bauherren, Behörden und Fachplanern  bereiten Ihnen  Freude.

Der sichere Umgang mit AutoCAD und den gängigen Visualisierungsprogrammen runden
Ihr Profil ab.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Aufgabe mit der Möglichkeit, sich bei der Entwicklung von Entwurfskonzepten für ein breites Spektrum an Bauaufgaben einzubringen.

schriftlicheBewerbung an: Architekturbüro Leinhäupl+Neuber GmbH, Nahensteig 188d, 84028 Landshut, info@leinhaeupl-neuber.de

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Spatenstich zum ergoldinger Gymnasium

Mit dem symbolischen Spatenstich wurde am Mittwoch den 30.11.2011 endgültig der Weg für das neue Gymnasium des Landkreises Landshut geebnet, das in der Marktgemeinde Ergolding direkt neben dem Sonderpädagogischen Förderzentrum errichtet wird und zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 bezugsfertig sein soll. Lesen Sie mehr in den Artikeln der Landshuter Zeitung:

Die modernste Schule

Spatenstich setzt Schlussstrich und Startschuss

Spatenstich für Gymnasium Ergolding

 

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Praktikant/in gesucht

Für unsere Wettbewerbsabteilung suchen wir zeitnah eine/n Praktikanten/in. Bewerbungen bitte an info@leinhaeupl-neuber.de

Visualisierung Wettbewerb Museum in Landshut

 

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